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ÜBERSICHT 2011 - KURSE |
Rüspe Kursliste 2011 August bis Dezember
Jede Veranstaltung mit dem Kennzeichen "P" hinter der Kursnummer wird von dem Paritätischen Bildungswerk in Kooperation mit dem Freien Bildungswerk im Studienhaus Rüspe e.V. durchgeführt.
Kurs 076 P In diesem Seminar soll ein Verständnis für die erkenntnistheoretische Grundlegung einer moralischen Technik erarbeitet werden. Als der Erfinder der Sofortbild-Fotographie, Edwin Land, die naturwissenschaftliche Fachwelt mit seinen Versuchen verblüffe, mußten sich auch die Physiker bei Johann Wolfgang von Goethe Rat einholen. Sie mußten Goethe, den von ihnen belächelten angeblichen Dilettanten, nicht nur als den Dichterfürsten, sondern auch als Farbenfürten der Physik anerkennen. Goethes Warnungen vor der zerstörerischen Entwicklung des trennenden Verstandesdenkens in Naturwissenschaft und Technik haben sich heute bestätigt. Der Ruf nach einer alternativen Technik wird immer lauter. Auch Pseudoalternativen wie Elektrititätserzeugung durch Wind, Wasser und Sonnenlicht sind dennoch nicht der Welt und dem Menschen gemäß im Sinne des weit vorausschauenden Denkens Goethes. Goehtes Erkenntnismethode ist in seiner anschauenden Urteilskraft am Aufbau einer im Erkenntnisakt mitentstehenden Wirklichkeit beteiligt. Er erweist sich als als Mitproduzent und nicht bloß als ein zerstörender Verzehrer einer als gegeben vorausgesetzten Wirklichkeit. Eine goetheanistisch erzeugte Technik dagegen ermöglicht eine individuelle Energieschöpfung. Die Möglichkeit einer individuellen Energieschöpfung zu verstehen, soll das Anliegen des Kurses sein. Kurs 076b P Die Realsymbolik des von Matthias Grünewald geschaffenen Isenheimer Altares kann uns tief in okkulte Zusammenhänge sowohl des esoterischen Christentums als auch rosenkreuzerischer Strömungen führen. Die Existenz beider Jesusknaben, die wesenhafte Verbindung zwischen Johannes dem Täufer sowie Johannes dem Evangelisten oder der geheimnisvolle Vorgang einer stattfindenden Einweihung eröffnen sich der intensiveren Bildbetrachtung dieses Meisterwerkes ebenso wie die reale Begegnung des Menschen mit charakteristischen Wesenheiten an der Schwelle zur geistigen Welt. Einige der gemalten Motive müssen geradezu als Darstellungen vom Maler selbst erlebter Realvisionen bezeichnet werden. Aber auch das tiefe Wissen der keltischen Druiden um die Sonnenwesenheit des Christus, deutliche Verbindungen zur hebräischen Mystik sowie zur Kabbala oder elementare Bezüge zu freimaurerischen Zusammenhängen durch Darstellungen der beiden salomonischen Säulen Jakim und Boas beziehungsweise des alten kainitischen Symbolums des Tau weisen auf den tief-geistigen Gehalt dieses Werkes hin. Als ein Mitglied der alten Bauhütten und somit in die Hüttenweisheit eingeweiht war der Maler mit der damaligen Rosenkreuzerströmung eng verbunden und durchaus ein okkult sowie alchemisch Wissender. Das Geheimnis der Anziehungskraft des Isenheimer Altares liegt unter anderem neben einer vollendeten Ausgestaltung der perspektivischen Bildgeometrie auch an dessen okkultem Gehalt selbst als einem Ausdruck der geistigen Begabung des Künstlers verbunden mit einem gewissen Grad hellsichtiger Fähigkeiten. Die in diesen Malereien zur Darstellung gekommenen spirituellen Strömungen reichen von den Rosenkreuzern über tradierte Bezüge bestimmter Freimaurerzusammenhänge bis hin zum alttestamentarischen Propheten Elias. Umso verwunderlicher mag es erscheinen, dass sowohl die Persönlichkeit als auch biographische Tatsachen des Malers bis heute unklar geblieben sind und sogar viele seiner Werke über Jahrhunderte seinem Zeitgenossen Albrecht Dürer zugeschrieben wurden. Eigens mitgebrachte Lichtbilder werden uns den Isenheimer Altar anschaulich näher bringen können. Die durch diese Bildbetrachtungen zur Anschauung gebrachten Zusammenhänge können in Gesprächen erarbeitet und durch praktisch-relevante Bezüge mit dem eigenen Seelenleben in Verbindung gebracht werden. Kurs 076c Aufbauend auf der exoterischen und esoterischen Geschichte des Klosters Odilienberg werden wir unter Anderem versuchen, uns in diesem Kurs der vertiefenden Betrachtung seiner Verbindungen mit dem Orden der Tempelritter sowie dessen welthistorischer Mission anzunähern. Bereits um 880 gründete die dem Odiliengeschlecht entstammende Kaiserin Richardis das am Fuße des Odilienberges gelegene und mit diesem geistig eng verbundene Stift Andlau, welches ab diesem Zeitpunkt ein Zentrum einerseits des Gralsgeschehens und andererseits der Lazarusströmung in Europa darstellt. Noch heute ist dort eine Reliquie aufbewahrt, von der es heißt, dass es sich hierbei um den Schädel des Lazarus handle. Dieser Schädel des Lazarus nahm nun auch in den geheimen Initiationsriten des Templerordens eine zentrale Stellung ein, wodurch bereits dessen enger Zusammenhang mit dem Stift Andlau und dem Kloster Odilienberg deutlich wird. Wer war dieser Lazarus? Die christlich-esoterische Verbindung zwischen dem Kloster Odilienberg und dem Initiator des Ordens der Tempelritter Bernhard von Clairvaux führt uns geradewegs zu einem der wichtigsten esoterischen Zusammenhänge des Mittelalters. Die sich daraus ergebenden weitreichenden Impulse für die Entwickelung Europas reichen von der Geistesströmung der Rosenkreuzer bis hin zu Nikolaus von Kues und der Besiedelung Amerikas als dem Versuch, dem damals Besten der europäischen Zivilisation eine neue Wohnstatt in Übersee zu schaffen. Das Thema dieses Kurses führt uns zu einer wesentlichen Herausforderung des sich entwickelnden Menschen. Denn zahlreiche Legenden sowie die historischen und okkulten Tatsachen führen uns in das unmittelbare Umfeld der Suche nach dem Heiligen Gral . Nach einer Beleuchtung der Ursprünge und der eigentlichen Aufgabe der Templer als den „Sendboten des Heiligen Grales“ werden wir uns der Weiterführung ihrer Mission durch die Katharer und später durch die Rosenkreuzerströmung zuwenden , welche mit der Zerschlagung des Ordens am Beginn des 14. Jahrhunderts notwendig wurde . Auch werden wir der Frage nachgehen, wonach die ursprünglichen Tempelritter in Jerusalem suchten und wie das, was sie fanden, später als der „Schatz der Katharer“ in der Festung Mont Segur wieder aufzutauchen scheint. Ein zentrales Thema unserer Betrachtungen wird daher sein, worin die damalige Mission des Odilienberges sowie des Templerordens bestand und vor welche Aufgabe die herausragende Persönlichkeit des Bernhard von Clairvaux, der auch den Zisterzienserorden zu seiner Hochblüte Über ihre Eigenständigkeit hinaus kann diese Arbeit als eine Art Einstimmung auf den Ferienkurs zum Kloster Odilienberg dienen, der auch dieses Jahr für September vorgesehen ist. An Hand von Lichtbildern können die Kursinhalte entsprechend anschaulich vertieft werden. Kurs 077 P Im Kurs werden malerische und zeichnerische Übungen aus der Kunsttherapie angeboten, um mit diesen eigenen Erfahrungen zu machen und Fragestellungen zu entwickeln. Die Übungen dienen der Entspannung und Regeneration, zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte, als Selbst-Erfahrung und als Prophylaxe. Der Kurs ist außer für Interessenten an diesem Thema auch besonders geeignet für Menschen, die im sozialen Bereich mit anderen Menschen arbeiten. Materialien können im Studienhaus Rüspe erworben werden. Kurs 078 Mit Vorträgen, Bildbetrachtungen und Gesprächen werden die Teilnehmer an eine meditative Übungsform herangeführt, die eine Durchchristlichung der Sieben-Tage-Woche ermöglicht. Eurythmische Übungen u.a. zum sechsten Wochenspruch von Rudolf Steiners Seelenkalender begleiten und vertiefen die Ausführungen. Das Buch „Innerer Baumweg“ kann für Kursteilnehmer zum Selbstkostenpreis von € 14,- während des Kurses erworben werden. Kurs 079 P Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg beschreibt den Weg zu einer tieferen zwischenmenschlichen Verbindung auf der Basis von Ehrlichkiet und Mitgefühl. Dieses Seminar bietet eine intensive Einführung in die Methode und die innere Haltung dieses Weges. Die Teilnehmer machen in vielen Übungen und der Arbeit an ihren persönlichen Beispielen erste Erfahrungen und können die Wirkung einer veränderten Gesprächshaltung unmittelbar erfahren. Kurs 080 Lernt der Mensch sich in guter Weise zu besinnen, erwacht dadurch ein höheres Bewußtsein. Durch weiteres Üben und Bemühen kann vorangeschritten werden zum echten Austausch mit spirituellen Wirklichkeiten. Von ihnen kann ein heilender Beistand erfließen in all unsere Lebensbereiche hinein. Kurs 082 P Das Erkennen der Prophetie der Apokalypse in den gegenwärtigen gesellschaftlichen und weltpolitischen Entwicklungen im Vorfeld des Schicksalsjahres 2012 nach dem Maya-Kalender ist von zentraler Bedeutung. Welche praktischen Möglichkeiten die seelisch-geistige Entfaltung betreffend können sich dem Menschen eröffnen, wenn die Gegenwartslage der Menschheit durch die okkulte Botschaft der apokalyptischen Posaunen beleuchtet und somit verständlicher wird? Ein zentrales Thema dieses Kurses wird demnach sein, die okkulten Hintergründe der Posaunen Das Abbild dieser geistigen Kämpfe in der individuellen Menschenseele als dem eigentlichen Schauplatz dieser Auseinandersetzungen im Irdischen ist durchaus deutlich wahrnehmbar und von tragender Bedeutung für die praktischen Konsequenzen dieser Arbeit. Da der Mensch eben tatsächlich ein Mikrokosmos im Makrokosmos ist, sind auch in jedem einzelnen Individuum diese Kräfte und Strategien der Widersachermächte wirksam. Somit haben die in der Apokalypse Die heutigen Kämpfe in der geistigen Welt um die Richtung der zukünftigen Menschheitsentwickelung als Ursache großer politischer und weltstrategischer Entwicklungen Für die Charakterisierung jener geistigen Kräfte, welche aus der geistigen Welt in unsere irdische Realität herein reichen und von uns ergriffen werden müssen, können auch deren negative Abbilder in der heutigen Weltpolitik hilfreich sein. Schlagworte der Medien wie „Demokratisierung von Schurkenstaaten, präventiver Erstschlag, Nahrungsmittelknappheit, Ökodiktatur oder finanzielle Kernschmelze sowie aktive Sterbehilfe und Kulturpessimismus“ sind nur einige der verschiedenen Facetten der weltweit vorangetriebenen Strategie der Globalisierung durch einige wenige private Megakartelle. Welchem Herren diese dienen und warum, welche Möglichkeiten das scheinbar gefesselte und geknebelte Individuum in der Zwangsjacke dieser Zeiterscheinungen zur eigenen Entfaltung hat oder nach welchen Impulsen die Menschheitsentwickelung dürstet und wie sie verwirklicht werden können – auch diese Fragen werden uns an zentraler Stelle beschäftigen. Kurs 083 Inspiriert von der Formenwelt und des Farbenspiels der Natur wollen wir frei die künstlerischen Möglichkeiten erforschen, - vom pastösen, dichten Farbauftrag bis zur zarten, transparenten Lasur - nah an der Natur oder auch ganz abstrakt. Bitte mitbringen: Malpappen oder Keilrahmen nach Bedarf, Acrylfarben, Borstenpinsel. Das Material kann auch, nach vorheriger Absprache, vom Kursleiter erworben werden. Experimentierfreudige Einsteiger sind herzlich willkommen. Kurs 084 P Wie können das Leben und die es umgebenden Situationen ergriffen und bewusst gestaltet werden? Aufbauend auf die zwölf Weltanschauungen Rudolf Steiners werden zwölf Möglichkeiten der Weltgestaltung und der Weltzuwendung entwickelt. Zwei Übungsperspektiven stehen im Vordergrund: Die freiheitshilosophische Praxis durch Erkenntnis- und Phantasietätigkeit und die künstlerisch-eurythmische Umsetzung durch den Leib und die Ätherorganisation. Das Fundament unserer Arbeit ist die Selbstaufklärung des Denkens und Wollens im Sinne des Werkes «Die Philosophie der Freiheit» von Rudolf Steiner. Daran anknüpfend werden einige Grundbegriffe von seelischer und geistiger Tätigkeit in übender Weise erarbeitet und gedanklich durchdrungen. Wichtig ist uns dabei die ideelle Klarheit, eine Brücke zum Alltag und die Erarbeitung von Perspektiven zur konkreten Lebensbewältigung. Die Eurythmie ist integraler Bestandteil des gesamten Übungsaufbaus. In ihr werden Erlebnisse gefördert und Fähigkeiten angeregt, die das bewusste Ergreifen des ganzen Menschen ermöglichen, insbesondere seines physischen Leibes und Lebensleibes als Instrument der fortgesetzten Entwicklung der Erkenntnis- und Freiheitstätigkeiten. Im Kursgeld inbegriffen: Während des Seminarzeitraumes besteht Gelegenheit für individuelle Behandlung mit eurythmischer Massage und Beratung. Bitte mitbringen: Rudolf Steiner, «Die Philosophie der Freiheit» (GA 4), «Der menschliche und der kosmische Gedanke» (GA 151); Eurythmieschuhe, Schreib- und Zeichenmaterial (Bleistift, Farbstifte, Lineal und/oder Geodreieck, Zirkel). Kurs 084b Die zwölf inneren Wärmearten sind die Werkzeuge unseres Ich`s, um dieses zum höheren Geistwesen ausbauen zu können; zu einem Engel oder einem noch höheren Wesen. Mit diesen Wärmearten arbeiten wir durch unseren Körper hindurch, ordnen, richten und transformieren diesen. Wir sind damit wirksam in der Welt, denn unser Wille ist in der Wärme eingebettet. Man lernt mit diesen Wärmearten umzugehen und sie anzuwenden, sodass wir unsere innere Schulung damit beschleunigen und damit in der Welt schöpfend arbeiten können. Das Tun aus dem Gutem heraus mit der Wärme schafft neue Räume, Beziehungen, Verhältnisse und Sphären und transformiert letztendlich unseren Kosmos der Weisheit in einen Kosmos der Liebe, der Quintessenz, die bewusste Wärme ist oder das Shamballa. Die Wirkungen der inneren Prozesse in uns wirden vertieft mit den Empfindungen und Wirkungen der Wärmearten, woraus man auf neue Weise handeln lernt. Kurs 085 P Tragendes Element dieser gemeinsamen Arbeit wird die Auseinandersetzung des Menschheitsrepräsentanten als dem innerlich aufrichtenden Impuls in jedem Individuum mit den Widersachermächten im Menscheninneren an Hand der Holzplastik Rudolf Steiners sein. Immer wieder - wenn nicht sogar ständig - kann der Mensch der Notwendigkeit begegnen, sich dem unrechtmäßigen Wirken Luzifers oder Ahrimans im vorerst noch seelisch getragenen „Ich“ sowie auch im „Du“ oder gar im „Wir“ stellen zu müssen. Das wirft konsequenterweise die Frage nach der Art und Weise der eigenen Stellungnahme diesbezüglich auf. Doch nur allzu oft wird eben diese Frage mit einer direkten Kampfansage nach überwiegend herkömmlicher Art beantwortet. Wenn wir uns hingegen in die Führung des michaelischen Kampfes oder sogar in die Auseinandersetzung des Christus selbst mit den Widersachermächten einzuleben versuchen, so werden wir feststellen können, dass hierbei Triebfedern wie Ablehnung, Wut oder gar Aggression und Zerstörungswillen keinerlei Bedeutung haben. Bei diesen „Kämpfen“ werden ganz andere „Waffen“ verwendet. Worum es sich nun bei dieser Art des Überwindens der Widersachermächte handelt und welch tiefgreifende Konsequenzen diese Erkenntnisse für die praktische Auseinandersetzung des Individuums mit Luzifer und Ahriman haben können – dieser Fragenkomplex wird einen Schwerpunkt der Arbeit bilden und mögliche Antworten gegebenenfalls in einem manichäischen Licht erscheinen lassen. Auf der Grundlage einer symtomatologischen Betrachtung des Wesenhaften des Christus sowie der Widersachermächte und deren Verhältnis zueinander wird versucht, wichtige Bestandteile herauszukristallisieren und diesbezügliche Integrationsmöglichkeiten in das eigene Seele-Geist-Leben herauszuarbeiten. Darüber hinaus sollte die der Menschheit auferlegte moralische Verpflichtung, an der Erlösung der Widersachermächte mitzuwirken, im Rahmen dieser Arbeit und unter Bezugnahme auf die seelisch-geistige Entwickelung des Menschen thematisiert werden - und zwar unter besonderer Berücksichtigung der praktischen Möglichkeiten, welche uns aus der Überwindung und Erlösung sowie der Verwandlung speziell des Lichtbringers Luzifer erwachsen können. Mittels Dias sind zusätzliche Bildbetrachtungen charakteristischer Motive aus der großen Holzplastik vorgesehen und diese werden uns vertiefende Einblicke und Arbeitsgrundlagen bieten können. Kurs 086 Wir arbeiten mit hochwertigem, lichtbeständigem Japanpapier. Zur Einführung tauchen wir in das Wesen der Farbe ein. Durch übereinander schichten verschiedener Farben und Formen lassen wir Landschaften, Blumen- und Märchenbilder entstehen. Auch Ornamente in ihrer regelmäßigen Symetrie können wir in einfacher Weise entstehen lassen. Im Fenster aufgehängt, gibt es dem Raum eine harmonische Atmosphäre. Bitte mitbringen: Kurs 087 P Computerspiele und virtuelle Welten nehmen seit einigen Jahren im Leben der meisten Menschen großen Raum ein. Das gilt insbesondere für Jugendliche. Sie spielen Rollenspiele wie World of Warcraft oder nutzen soziale Netze wie Facebook oder SchülerVZ. Sie sitzen täglich im Durchschnitt fünfeinhalb Stunden vor dem Bildschirm. Die Erwachsenen bringen es auf dieselbe Zeit, nur dass bei ihnen der Anteil des Fernsehens größer ist. Computerspiele und virtuelle Welt sind ohne Beispiel.Wer damit umgeht, kommt in Tätigkeiten und macht Erfahrungen, die ebenfalls ohne Beispiel sind. Wir werden versuchen, uns das im Seminar - auch an Hand von exemplarischen Spielsequenzen - deutlich zu machen. Daraus ergeben sich dann Einsichten in die Wirkung auf den Benutzer. Im Mittelpunkt soll dann die Frage stehen: Wo liegt die Faszination? Wieso üben diese Dinge solch eine Anziehungskraft aus? Diese Frage lässt sich auf verschiedenen Ebenen beantworten. Bei den Schülern spielen Schulstress, bei den Erwachsenen spielen Existenzängste eine Rolle. (Es gibt entsprechende Untersuchungen, die auch angeführt werden sollen.) Die tieferen Gründe hängen aber mit der Sehnsucht des Menschen nach dem Überschreiten der Schwelle zur geistigen Welt zusammen. Tatsächlich gibt es - oberflächlich betrachtet - überraschende Ähnlichkeiten zwischen der geistigen Welt und der virtuellen Welt. Weil unsere gegenwärtige Kultur so ist, dass viele Menschen gar nicht bemerken können, worauf ihre Sehnsucht eigentlich gerichtet ist, verwechseln sie das Gegenbild mit dem Eigentlichen. Brigitte Sattler ist mit der Thematik des Seminars gut vertraut. Mit Hilfe der von ihr angebotenen Eurythmie können wir erfahren, wie wir in guter Weise mit dem an die sinnliche Welt angrenzenden Bereich des Ätherischen in Berührung kommen können. Zugleich werden wir für die abbauenden Kräfte der digitalen Welten sensibilisiert. Kurs 088 P 1911, vor genau 100 Jahren, wurden die Vorträge, die Rudolf Steiner 1908 unter diesem Titel in Leipzig gehalten hat, in Berlin publiziert. Seitdem hat das Weltbewusstsein, äusserlich wie auch innerlich, grosse Entwicklung erfahren. Die moderne Forschung auf dem Gebiet der Ägyptologie und der Psychologie bestätigt manche sensationellen Äusserungen Steiners. Das allgemeine Interesse für diese Kultur wurde angespornt durch zahlreiche Publikationen und Ausstellungen. Man denkt zum Beispiel an den Kultureinschnitt, den durch die Entdeckung des Tutanchamuns Grab bewirkt wurde. Ägyptologen wie Erich Hornung und Jan Assmann haben durch ihre Forschungsarbeit und Publikationen neue Einblicke in die Zusammenhänge zwischen dieser altvergangenen Kultur und der unsrigen ermöglicht. Auch im engsten Kreis der Anthroposophen haben die Bücher und Vorträge von Frank Teichmann unseren Blick erweitert und ergänzt. Neuerdings gibt uns die Entstehung und Entwicklung der Sekem Initiative die Möglichkeit, die Geographie und die Geschichte dieses Landes aufs neue zu verstehen. Kurs 089 Wunderschön und immer in Bewegung ist die Natur und sie bietet uns ihren Reichtum an Farben und Formen sobald wir uns Zeit nehmen, Zeit schenken. Wir arbeiten mit Aquarellfarben und bereiten uns vor mit kleinen Zeichenübungen. Von den abstrakten bis zur konkreten Malerei, die Palette des Ausdrucks ist sehr gross. Bitte einen Pinsel No. 24 mit Katzenzungenschnitt mitbringen. Materialkosten ca. 25 Euro. Kurs 090 P Über das soziale Leben hat sich wie ein Schleier das Geldwesen gelegt, das uns zu beherrschen scheint und in vielen Menschen Existenzängste oder Verunsicherung verursacht. In diesem Seminar werden Preis, Wert, Geld und andere grundlegenden Begriffe klar durchdacht und die Funktionsweisen des modernen arbeitsteiligen Finanz- und Wirtschaftslebens erarbeitet. Diese werden in Verbindung mit den ökonomischen Erkenntnissen Rudolf Steiners gebracht. Indem wir mit den Geld- und Wirtschaftserscheinungen bewusst umgehen, lösen wir uns aus ihren Fesselungen und leisten einen Beitrag zur sozialen Gestaltung. Die Bewusstseinsprozesse werden durch musikalische Hör- und Achtsamkeitsübungen gefördert und sensibilisiert. Kurs 091 Anhand des „Grundsteinspruches“, den Rudolf Steiner an der Weihnachtstagung 1923/24 als esoterische Begründung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft gegeben hat, wollen wir uns verschiedene Elemente einer meditativen Vertiefung erarbeiten. Eine Einführung in den ganzen Spruch wird dabei am Anfang stehen. Dann wird in konkreten Übungsanregungen anhand des ersten Teiles ein Zugang zu einem meditativen Umgang mit dieser grundlegenden Meditation gesucht. Elementare Kenntnisse der Anthroposophie werden dabei vorausgesetzt.“ Kurs 092 Wunderschön und immer in Bewegung ist die Natur und sie bietet uns ihren Reichtum an Farben und Formen sobald wir uns Zeit nehmen, Zeit schenken. Wir arbeiten mit Aquarellfarben und bereiten uns vor mit kleinen Zeichenübungen. Von den abstrakten bis zur konkreten Malerei, die Palette des Ausdrucks ist sehr gross. Bitte einen Pinsel No. 24 mit Katzenzungenschnitt mitbringen. Kurs 093 P Wir können entlastet und befreit mit neuer Zuversicht dankbar und neugierig jeden neuen Lebenstag begrüßen, nachdem wir unsere behindernden, krank machenden Überzeugungen verabschiedet haben, denn unsere Überzeugungen bestimmen unser Leben. Eine Kombination unterschiedlicher Methoden (u.a. aus Kinesiologie, energetischer Psychotherapie, NLP und AIT) helfen uns im Kurs, die Umstände und die daraus resultierenden Überzeugungen aufzuspüren und die inneren Programme mit Leichtigkeit zu verändern, die Muskulatur und den Geist von altem gespeichertem Stress zu befreien, um mit neuer körperlicher und geistiger Haltung durchs Leben zu gehen, um zwischen Vertrauen und Vergeben dankbar zu leben. Kurs 094 P Der Heilpädagogische Kurs Rudolf Steines (HPK) kann eine sehr gute Grundlage bieten für eine Selbsterkenntnis und für das Verständnis anderer Menschen sowie für das Zusammenleben und -arbeiten mit diesen. In unseren Treffen soll der HPK besonders aus menschenkundlich-medizinischer Sicht betrachtet werden. Zunächst wird es immer um ein tieferes Verständnis der Vortragsinhalte, deren Lektüre vorausgesetzt wird, gehen; daran werden sich Ausführungen zu menschenkundlichen, medizinischen, heilpädagogischen und ethischen Problemen anschließen. Im ersten der insgesamt sechs Treffen (zwei pro Jahr) wird es - den Vortragsinhalten entsprechend - um Fragen des „Erbleibs“ und der Inkarnation, um Vererbung, Genetik und chromosomal bedingte Erkrankungen (z.B. DOWN-Syndrom), um die embryonale Entwicklung des Menschen sowie um Probleme der Pränataldiagnostik gehen. Im Laufe der weiteren Treffen werden häufig auftretende heilpädagogische Erscheinungsbilder zur Sprache kommen. Auf Wunsch der Teilnehmenden werden gern Grundlagen des anthroposophischen Menschenbildes (oberer und unterer Mensch, Dreigliederung, Wesensglieder) dargestellt. In den Eurythmiestunden beschäftigen wir uns mit den heileurythmischen Übungen, die Rudolf Steiner den im HPK besprochenen Kindern empfohlen hatte; weiterhin werden wir Übungsreihen erarbeiten, die in der heilpädagogischen Therapie öfters praktiziert werden und die z.T. von den Teilnehmern auch in ihrer Arbeit mit den zu betreuenden Menschen angewandt werden können. Kurs 095 Freude am Singen ist wichtiger als die gesangliche Perfektion: „Der Wald wäre still, wenn nur die besten Vögel darin sängen“. Kurs 096 In dieser MalWoche üben wir, den uns umgebenden Formen der Schöpfung malerischen Ausdruck zu geben. Wir beschäftigen uns mit Form-gebung’ im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Malen von Dingen im Wald wie Steine, Gras, Pflanzen, Bäume, Wolken und wie die Elemente, Wasser, Luft, Erde und Feuer, die einander beeinflussen und durchdringen. Wir lernen, wie wir diesen Elementen Ausdruck geben können, wie wir Stimmungen farblich umsetzen und Gegenstände, d.h. das Stoffliche und das Nicht-Stoffliche, malerisch erschaffen können. Es wird ein Licht in uns aufgehen, wenn wir erfahren, wie man stimmungsvollen Lichtfall in ein Bild bringt. Ein kreativ-meditative Vorgang ermöglicht eine andere Art von sehen zu entwickelen. Wir arbeiten mit diversen Aquarell-Techniken. Sie ermöglicht es, in sehr kurzer Zeit ein Bild fertigzustellen. Danach kann Ihre Erfahrung mit dieser Arbeitsweise in ein anderes Medium übersetzt´werden. Kurs 097 Morgens Abends Eurythmie mit Barbara Wagner Weiterhin der persönliche Erfahrungsaustausch derjenigen, die mit dem Meditations-Bild, das Rudolf Steiner als Hilfe für die Verbindung mit Michael gegeben hat am Ende des 1. Vortrags des Zyklus „Anthroposophie und das menschliche Gemüt“ (GA 223) umgegangen sind. Kurs 098 P Vorherige Lektüre dringend erwünscht: „Träume zwischen Geist und Schöpfung“ Niemand kommt an seinen Träumen vorbei! ALLE Träume kommen aus dem Licht, dem höheren Bewusstsein, auch Alpträume. Sie sind geniale, brandaktuelle, absolut schlüssige Verbindungen zur inneren Seelenführung. Es gibt keine dummen Träume, nur Unverständnis dafür. Die Wertung in gute und schlechte Träume meint lediglich angenehm oder unangenehm, sagt aber nichts aus über den Wert, denn der ist ausnahmslos überwältigend. ALLE Träume sind eine einzigartige Mischung aus Archetypen und individuellen Bildträgern. Kein Traum wiederholt bloß den erlebten Alltag! Die Botschaften dahinter zu verstehen bedeutet Kurskorrektur, Abkürzungen nehmen, sein Sein effektiv und progressiv zu gestalten. JEDER Traum besitzt eine übergeordnete spirituelle Ebene, die alle anderen Ebenen enthält und erhellt. Die Bildsprache der Träume entspricht der der Schöpfung, der Bibel und der Mythen und Märchen. Die Wirklichkeit hinter den Bildern ist die eigentliche Realität – damit wird die Bildhaftigkeit zum eigentlichen Traum. Kurs 099 P Programm: geplante Impulsreferate: geplante Seminare: Kurs 100 Innere Wege in die geheimen Hintergründe der konventionellen Welterfahrung - Übungen im Gefolge der Anregungen Rudolf Steiners Kurs 101 Tagsüber ermöglicht dieser Kurs, aus dem Malen heraus, die Wirkungen der Farben bewusst zu erleben. Jede Farbe hat ihren eigenen innewohnenden Charakter und ihre körperlich seelische Wirkung. Bilder und Farben können so zum Botschafter der Seele werden. Vermittelt werden Kompositionsübungen und Formenzeichnen, unterschiedliche Techniken der Acryl- und Ölmalerei, vom transparenten lasieren und verreiben bis hin zum dicken pastösen auftragen. In erster Linie soll dieser Kurs die Freude an der Natur und der Kreativität zum Ausdruck bringen. Hierbei sind Vorkenntnisse nicht erforderlich. An den Abenden haben die Teilnehmer die Möglichkeit durch die Klangmassagen ein ganzheitliches Entspannungsverfahren zu erlernen. Zum Ende des Kurses wird jeder in der Lage sein, eine eigenständige Klangmassage durchzuführen. Da die Klangmassage entspannt und gleichzeitig die Kreativität steigert, soll sie uns beim Malen unterstützend zur Seite stehen. Beim Malen werden die Materialkosten (15 Euro) gesondert berechnet. Vor Kursbeginn geht eine Bestellliste an die Teilnehmer des Kurses. Auf ihr können preiswerte Keilrahmen in den gewünschten Formaten geordert werden. Bitte Malkittel und bequeme Kleidung so wie warme Socken für den Abend mitzubringen. Klangschalen sind ausreichend vorhanden. Für diesen Kurs kann beim Arbeitgeber Bildungs- oder Weiterbildungsurlaub beantragt werden. Kurs 102 Das Relief ist die Überwindung der zweiten Dimension, der Fläche, in die dritte Dimension.Dieser Kurs wendet sich an alle, die das Relief in seiner Plastizität erfahren möchten – sei es nun die Darstellung einer „Schreitenden“ oder ein „abstraktes“ Motiv. Der Phantasie werden bei der Darstellung keine Grenzen gesetzt. Nachdem wir uns mit dem Material Ton vertraut gemacht und den Aufbau eines Reliefs versuchen haben, besteht auch die Möglichkeit mit dem Material zu experimentieren. Sie bekommen den Umgang mit dem Material, den Werkzeugen, eine sachgemäße Lagerung und eine mögliche spätere Weiterverarbeitung vermittelt. Mitzubringen sind: Anmerkung: Ton kann erworben werden. Sollten Sie Ton selbst mitbringen, bitte Bescheid sagen. Kurs 103 Elementarwesen, Engel, Energielinien - in der Beschäftigung mit anthroposophischer Literatur bleiben solche Begriffe oft theoretisch und abstrakt. Jeder Mensch ist aber viel näher an der konkreten Wahrnehmung übersinnlicher Wesen und Strukturen, als er es oft vermutet. Dieser Kurs will mit praktischen Übungen – vor allem in der Natur - die Möglichkeit zur Erprobung und Erweiterung der eigenen Sensibilität geben. Der Kurs eignet sich sowohl für Menschen, die sich dem Thema der übersinnlichen Wahrnehmung sachte annähern möchten, als auch für Menschen, die bereits einen spirituellen Weg gehen und sich ihrer eigenen Wahrnehmung unsicher sind. Bitte mitbringen: Wetterfeste, warme Kleidung, ggf. Regenschirm Kurs 104 Unsere Methode vom Heilgesang findet auf zwei Ebenen statt. Einmal werden Antiphonen der Hildegard von Bingen, Harmonien oder Klänge in der Gruppe gesungen, um ureigene vitalisierende Kräfte günstig zu beeinflussen. Auf der zweiten Ebene ist aktives Tun erforderlich. Diese Form der individualpsychologischen Stimmarbeit dient uns, die eigene Ausdruckskraft als Kraft der Selbsterkenntnis zu erleben, um bestimmte Lebensfragen auf einer nichtintellektuellen Ebene zu beantworten. Außerdem erhält jeder Kursteilnehmer sein individuelles „Klangglobuli“ oder seinen Lebenston- als Botschaft aus der musikalisch, geistigen Welt. Es findet immer ein Wechselspiel zwischen Individuum und Gruppe statt. Aus unserer langjährigen Arbeit mit Gruppen wissen wir, dass besonders sängerisch ungeübte Menschen gerade im Gesang ihre verborgenen Potentiale entdecken und entfalten können. Kurs 105 P An diesem Wochenende widmen wir uns der eigenen Biographie ganz unter dem Blickwinkel von Gesundheit und Krankheit. Ausgehend von der aktuellen Situation schauen wir unsere Biographie daraufhin an, in welchen Lebenszusammenhängen wir Wohlbefinden, Lebensfreude und Energie spüren, und wo wir uns nicht mit uns selbst i9n Übereinstimmung empfinden. Gesundheit ist nichts Statisches, sondern etwas sehr Individuelles, ein stetiges Sich-ins-Gleichgewicht bringen. Wir wollen ein Bewusstsein entwickeln davon, was für uns gesundend oder kränkend, also krank machend wirkt, aber auch davon wo unsere „Tankstellen“ sind. Wie können wir aktiv zu unserer körperlichen und seelischen Gesundung beitragen? Wir arbeiten mit einem salutogenetischen Ansatz und vielfältigen Methoden der Biographiearbeit. Kurs 106 Gegründet auf die Arbeitsweise des Landschaftbaumeisters Ekkehard Wroblowski üben wir, Kultur- und Pflegearbeiten in Park und Wald der Rüspe so durchzuführen, dass der Zusammenklang von Naturreichen und Elementen gefördert wird. Betrachtung und Gespräch begleiten die Arbeit vor Ort. Mitzubringen sind: festes Schuhwerk, regendichte Arbeitskleidung und durchgängige Freude an der Arbeit an einer Aufgabe. Kurs 107 Mit Hilfe von Schwarzweißabbildungen oder -zeichnungen werden wir uns eine eigene Komposition erarbeiten und nach unserem subjektiven Empfinden ein eigenes Gemälde entstehen lassen. Mitzubringen sind: Bleistifte der Härtegrade 2B (evtl. 4B und/oder 6B), Farbstifte, Ölpastellkreiden oder Aquarell- oder Acrylfarben, Skizzenpapier (DIN A4), verschiedene Malgründe, entsprechende Pinsel, Papierschere, kleines Messer, Klebestifte, altes Handtuch (für die Hände) Kurs 108 P Der Engel des Menschen kann wahrnehmbar werden - als schützender Begleiter, als Mahner, als Rater. Wie wenden wir uns in Problemsituationen an ihn? Wie wirkt er am Tage, im Schlafe, im Tode? Wie hilft er uns, unser Schicksal zu erkennen? Wir werden uns sowohl mit dem Wirken des Engels als auch mit dem Wirken des Menschen auf seinen Engel befassen. Kurs 109 Die universelle Essenz der Labyrinthe liegen in ihrer grundlegenden Einfachheit, es führt immer nur ein Weg zur Mitte, als auch in seiner generellen spirituellen Wirkung, als Weg zur inneren Mitte. In fast allen Kulturen dieser Erde waren Labyrinthformen bekannt. Angefangen von bronzezeitliche Steinritzungen über römische Bodenmosaiken zu christliche Kirchenmosaike bis zu modernen begehbaren Rasen-Labyrinthen. Labyrinthe wurden oft für rituelle Handlungen, als Erkenntnisweg und als Schutzsymbol eingesetzt. In diesem Seminar werden die unterschiedlichen kulturellem Ursprünge, die Vielfalt der kulturhistorischen Labyrinthe und deren jeweiligen Wirkungsprinzipien in der Anwendung vorgestellt. Dabei steht vor allem die emotionale und spirituelle Wirkung bei der Benutzung von begehbaren Flächenlabyrinthen im Vordergrund. Darüber hinaus werden die wichtigsten geomantischen Regeln zur Anlage eines Flächenlabyrinths und Beispiele begehbarer Labyrinthe in unserer Region vorgestellt. Ziel soll es auch sein mit der Gruppe vor Ort eigene begehbare Labyrinthe praktische zu erstellen. Für die Arbeit im Außengelände sind feste Schuhe und wettergerechte Kleidung erforderlich. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Kurs 110 P Ausgehend von der Darstellung der historischen Entwicklung der Anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung im Nationalsozialismus und der Betrachtung von Einzelschicksalen (so zum Beispiel Otto Ohlendorf und Werner Haverbeck) soll der Versuch unternommen werden, die mit dieser Problematik zusammenhängenden spirituellen Fragen zu stellen. In diesem Zusammenhang sollen pseudo-okkultistische Tendenzen im Nationalsozialismus bis in die Gegenwart verfolgt werden, so das Wirken von Willigut/Weisthor die Reinkarnationsvorstellungen Heinrich Himmlers. Beschäftigen werden uns auch die „medizinischen“ Menschenversuche im Konzentrationslager Dachau und die Aussagen Rudolf Steiners über Zyankali. Die Thematik der so genannten „8. Sphäre“ wird mit der Gesamtproblematik in einen Zusammenhang zu setzen sein. Das Seminar setzt eine offene Geisteshaltung und eine grundlegende Bereitschaft im Umgang mit geisteswissenschaftlicher Methodik voraus. Gespräch und Fragenbeantwortung jeweils nach den insgesamt vier Referaten möglich und erwünscht. Leichte inhaltliche Verschiebungen sind wegen der Fülle des Materials, auf Grund von Fragen der Teilnehmer und aufgrund aktueller Ereignisse möglich. Kurs 111 P Die Entstehung von Dämonen durch Taten und Gedanken. Ihr Wirken im Zeitgeschehen und in Naturkatastrophen. Die drei Reiche des Bösen und ihre Gliederungen. Der Zusammenhang irdischen Geschehens mit übersinnlichen und untersinnlichen Sphären des Bösen. Kurs 112 Unser Wahlspruch soll sein: „Die Malerei darf nicht in der Fläche wirken, sie muss einen (Farb) - Raum schaffen, damit die Wände aufgehoben werden“. Schaffen Sie durch Ihre Kreativität diesen Freiraum in dem Ihre Selbstheilungskräfte durch erlebte Resonanz gestärkt werden. Die Arbeitsmethode sollte sein: Versenken in ein bestimmtes Gefühl, das Gefühl übergehen lassen in Farben, die Farben in Formen. Das Talent ist das Durchführen. Die Fähigkeit kommt mit der Arbeit. Rose Meissner möchte mit fachlicher Anleitung in Ihnen die Fröhlichkeit des Herzens beim Spielen mit Farben - Acrylfarben - wecken. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Dr. med. Thomas Meissner wird auf Ihren Wunsch medizinische Fragen begleitend besprechen. Freuen Sie sich auf eine spannend-entspannende Woche. Bitte bringen Sie einen Pinsel in der Form Katzenzunge Nr. 24 mit. Der Pinsel kann auch im Kurs erworben werden. Sonstige Mal-Materialien werden gestellt. Kurs 113 P Das Johannes-Evangelium ist reich an Motiven, die den ganzen Text durchziehen und den Zugang zu diesem uralten Text, der eine gewisse Sonderstellung innerhalb der vier Evangelien hat, in besonderer Weise erschließen können. In gemeinsamer Textarbeit, in Beiträgen und Vorträgen werden wir uns den Motiven: Begegnung; Gnade; Erlösung widmen. Bitte einen Text des Johannes-Evangeliums mitbringen. Kurs 114 Seit den Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts stieg in den meisten Orchestern sowie bei Quartett-, Trio-, Duo- und Solo- Musikern der Kammerton a1 von 440 Hz auf 446 Hz und höher. Das Ziel dieser Erhöhung war eindeutig gesteigerte Brillanz und Tonstärke, die zunehmend notwendig wurden, weil das Musikpublikum im Konzertsaal den hochgeschraubten und gestochenen Eindruck des Platten- oder CD-Spielers in der Stube zu Hause vermisste. So entstand ein wirklicher Teufelskreis. Die Musiker rannten hinter ihren eigenen „Konserven“ her. Wir wollen in diesen Tagen aus historischer wie auch geisteswissenschaftlicher Sicht dem „alten englischen Kammerton a1 = 432 Hz“ oder „der Mozartstimmung“, wie sie unter Musikern bekannt ist, durch intensive Hörübungen sowie anhand der Chladnischen Klangfiguren, der Klangformen der menschlichen Stimme anhand des Eidophons, nachgehen. Ergänzend kann durch gemeinsames Musizieren auf Flöten und neuen, nach Rudolf Steiners Angaben gebauten Streichinstrumenten und Leiern, diese neue Tonqualität erlebt und gepflegt werden. Es sind keine Musikkenntnisse als Voraussetzung dieses Kurses nötig, nur Freude an der Musik und ein offenes Herz. Kurs 115 P Die Verstorbenen wollen in uns leben. Sie warten darauf, dass auch wir den Willen haben, in ihnen zu leben. Was aber können wir ihnen, als unser Opfer, darbringen? Und was können wir von ihnen empfangen? Kurs 116 P Dieser Kurs bietet die Möglichkeit, ein ganzheitliches Heil und Entspannungsverfahren zu erlernen. Der Klang und die Schwingung der Klangschalen, die auf dem bekleideten Körper sanft angeschlagen werden, dringen durch den gesamten Wasserhaushalt des Körpers. Die hierdurch erzeugten Schallwellen und Schwingungsmuster sind in der Lage, sogenannte Blockaden zu lösen, damit die körpereigenen Energien wieder frei fließen können. Die Psyche und der Organismus kommen wieder in einen gesunden Einklang, die Selbstheilungskräfte beginnen im Körper zu arbeiten. Ziele dieses Kurses sind: Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Klangschalen stehen in ausreichender Menge zur Verfügung. Bitte bequeme Kleidung und warme Socken mitbringen. Für diesen Kurs kann beim Arbeitgeber Bildungsurlaub oder Weiterbildungsurlaub beantragt werden. Kurs 117 P Mit Vorträgen, Bildbetrachtungen, meditativen Übungen und Gesprächen werden die Teilnehmer an einen spirituellen Umgang mit den Wochentagen herangeführt. Eurythmische Übungen u.a. zu den Wochensprüchen von Rudolf Steiner begleiten und vertiefen das Kursthema. Ausgehend von den sogenannten „Baumsprüchen“ des Buchautors und Priesters der Christengemeinschaft Johannes Hemleben (1899 - 1984), will das Seminar einführen in ein Verständnis der „alles durchdringenden Siebenheit des Geistes“ (nach Rudolf Steiner). Das Betrachten der unterschiedlichen Bäume als Urbilder, sowie ein Verständnis ihrer Verbindungen zu Metallen, Planeten und Wochentagen, können für die Entwicklung der Seele von großer Bedeutung sein, wenn wir in der rechten Weise mit ihrer Symbolkraft umgehen lernen. – Was sind echte Symbole – Das Erleben qualitativer Zeit ist ein offenbares Geheimnis. Die Sieben-Tage-Woche dient als menschlicher Rhythmus zur Bildung und Entwicklung der Seele. Aus Sicht der Anthroposophie, insbesondere aus Sicht des christlichen Hermetismus verbirgt sich hinter den im Zeichen von „Planetengottheiten“ stehenden Wochentagen (heidnisch) eine geistige Dimension, die seit dem Mysterium von Golgatha darauf wartet, durch Menschen erfasst und in das Leben integriert zu werden (christlich). Das Buch „Innerer Baumweg“ kann für Kursteilnehmer zum Selbstkostenpreis von € 14,- während des Kurses erworben werden. Kurs 118 P Bei der Schöpfung und Entwicklung unserer Erde konnten sich jedes Mal Engel der himmlischen Hierarchie durch ihre Taten weiterentwickeln. Daraus entstanden die neun Planeten- und Sternensphären. Dabei sind Engel zurückgeblieben, die seitdem der regulären Entwicklung entgegengewirkt haben. Die Gegen-Engel haben ihren Angriffspunkt in einer der neun unterirdischen Sphären. Sie und ihre Nachkommen, die gefallenen Elementarwesen, verursachen die gegenstrebenden Wirkungen. Lernen, sie zu erkennen, kann uns helfen, um etwas an unsselber zu tun und an den Verletzungen in der Welt. Man versucht, mit ihnen in einen Dialog zu kommen und auch, sie in sich regulär entwickelnde Wesen zu transformieren. Dieser Arbeit ergreift die Verletzungen des Ortes, indem noch viel Leid vorhanden ist. Man kann dabei auch noch den herumirrenden gestorbenen Menschen auf ihrem weiteren Weg durch die geistige Welt helfen. Der Landschaftsengel des Ortes und seine Elementarwesen können dann wieder besser arbeiten und die Umgebung wird so geheilt. Nach einer allgemeinen Einleitung wird sich jeden Vormittag, Nachmittag und Abend jeweils einer Untersphäre angenähert. Dem geht voran die Erkenntnis der Wirkung dieser Sphäre auf das eigene Wesen und den Doppelgänger. Die innere Wirkungen die man empfunden hat in jeder Sphäre, werden ausmodelliert und dem Ort geschenkt. Kurs 119 P Sie möchten Ihre Biografie oder verschiedene Erlebnisse Ihres Lebens aufschreiben. Sie wissen aber nicht wie Sie mit dem Aufschreiben beginnen können oder stolpern über Ihre Ansprüche gut schreiben zu müssen. In der Schreibwerkstatt lernen Sie Methoden und Techniken kennen, damit Sie … Des Weiteren lernen Sie anhand verschiedener literarischer Texte wie unterschiedlich Sie Ihre biografischen Erinnerungen und Rückblicke zu einem Buch verschriftlichen können. Sie erhalten konkrete Anregungen, wie Sie Ihre Lebensanekdoten zu Papier bringen und wie dann daraus ein für Sie ansprechendes Schriftstück sich entwickeln kann. In der Schreibwerkstatt schreiben Sie unter fachkundiger Anleitung, was Sie für sich oder andere schwarz auf weiß festhalten wollen. Bitte bringen Sie von sich ein Kinder- und Jugendfoto mit und ein Foto aus einer wichtigen Lebensphase sowie einen kleinen Gegenstand, der Ihnen viel bedeutet. Sie brauchen keine Vorkenntnisse. Der Kurs ist gedacht für Menschen mit und ohne Schreiberfahrung. Kurs 120 Der Augenblick des Todes ist ein ganz besonderer. Rudolf Steiner wird nicht müde, das zu betonen. Nach dem Tod treten die im Menschen vorhandenen 4 Wesensglieder den folgenden Weg an: Der physische Körper verfällt. Im Ätherleib werden innerhalb von ca. 3 1/2 Tagen die Erinnerungen wie ein gewaltiges Gemälde wahrgenommen. Im Astralleib werden in der Zeit von ca. 1/3 der Lebenszeit die Wünsche und Begierden „geläutert“. Dann erst geht das sich nicht auflösende „Ich“ in die geistige Welt ein, durchschreitet die Weite der „Himmelsräume“. Der physische Leib und der Ätherleib des wiedergeborenen Menschen stammen von seinen Vorfahren (eltern) ab, das Seelische und das Geistige hat eine andere Herkunft. Es wird versucht werden - auch mit Hilfe der Teilnehmer-, die beschriebenen Aspekte und noch weitere Punkte zu erläutern. Kurs 121 P Die ursprüngliche Aufgabe der rund 5000 Jahre alten Astrologie bestand in einer konkreten Hilfe bei der Entwicklung eines irdischen Persönlichkeitsbewusstseins. Sie führte den Menschen endgültig vom Himmel auf die Erde herab. Sie half ihm ein Bürger der Erde mit einem persönlichen Schicksal zu werden. Bis in die Sprache hinein kann nun nachgewiesen werden, dass die Anthroposophie in ihrer Menschen bildenden Mission als eine umgestülpte, eine umgekehrt ausgerichtete Astrologie aufgefasst werden kann. Der Seminarleiter hat in den Büchern „Das Horoskop als ein Weg zur Freiheit“ und „Wege der Sonne - Wege des Herzens“ (Auriga-Verlag) versucht, diese zeitgemäße Astrologie zu beschreiben und dabei ihre Übereinstimmung mit dem Grundimpuls der Anthroposophie verdeutlicht. Der Wochenendkurs, für den keine astrologischen Vorkenntnisse nötig sind, hat zum Ziel, in diese neue Art des Umgangs mit der alten Astrologie, um damit auch in einen neuen konkreten Umgang mit dem anthroposophischen Schulungsweg einzuführen. Die Zeit des Opfers der Sternenerkenntnis ist vorbei. (Rudolf Steiner, GA 233a, 6.1.1924 und GA 270/1, 11.4.1924, S. 143) Es beginnt die Zeit, in der die Menschen zu den Sternen sprechen dürfen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die noch kein persönliches Horoskop besitzen, können dieses auf Wunsch zum Kurs erhalten (In der Kursgebühr inbegriffen). Kurs 122 P Die Biografiearbeit ist eine Methode, Selbsterkenntnis zu gewinnen, das eigene Leben und die Lebensaufgabe zu verstehen. Biografiearbeit auf anthroposophischer Grundlage hat eine spirituelle Dimension. In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt darauf, die Situationen und Zeiten aufzusuchen, in denen eine besondere Stimmung war. „Ich-Geburt“, Mondknoten, die „Christus-Jahre“, Grenzerlebnisse,„Damaskus“-Erlebnisse sind hier das Thema. So spüren wir vielleicht einen „goldenen Faden“ auf, der sich spinnt aus Sehnsucht, Ahnungen und Kontakt zum „Höheren Selbst“, unseren geistigen Anteil. Wie ist das große gemeinsame gestaltet und wie zeigt es sich in der individuellen Gebärde, dem persönlichen Erleben? Wir möchten uns diesem Thema persönlich und undogmatisch annähern. Weil Worte manchmal in esoterischen Floskeln zu erstarren drohen, versuchen wir auch mit Hilfe von Farben und Ton (Plastizieren) uns dem Thema anzunähern. In einer Lebenskurve werden wir die besonderen Momente eintragen und so in einen biographischen Zusammenhang stellen. Kurs 123 Jedes Kasper-Theater ist ein Handpuppenspiel, aber nicht jedes Handpuppenspiel ein Kasper-Theater. Im Zentrum des Kurses wird allerdings der liebe Kasper stehen, der nach wie vor im Handpuppenspiel eine wichtige Theaterfigur sowie Identifikations-Figur und An-sprechpartner für die Kinder, und vielleicht auch für die Erwachsenen ist. Im Kurs wird zunächst das Kleine ABC des Handpuppenspieles vermittelt, um eine saubere und klare Puppenführung und -haltung eines jeden Spielers zu gewährleisten. Auch hier wird (bedingt durch die besondere Ausstattung und den damit verbundenen vielfältigen Spielmöglichkeiten der Puppe) ein besonderes Augenmerk auf den Kasper gelegt. Ein weiteres Anliegen ist dem Dozenten die Sprachgestaltung und das Sprechtraining für das Puppentheater: Der morgendlicher Übungskanon wird stets mit Sprechübungen für das Spiel mit der Puppe beginnen. Im Kurs wird der Hohnsteiner Stil vermittelt und u.a. mit schönen Hohnsteiner Handpuppen aus Holz gespielt. Von den Kursteilnehmern dürfen gerne eigene Handpuppen mitgebracht werden! Im weiteren Verlauf des Kurses werden wir KASPER KAUFT EIN HAUS, ein kleines, feines Kasper-Theater der HOHNSTEINER inszenieren. Kurs 124 P Am Sterben kommen wir nicht vorbei. Vom Ende her betrachtet wird das knappe Gut „Leben“ jedoch so wertvoll. Im Seminar wollen wir gemeinsam nachspüren und nachdenken: Über die vielen schon erlebten „kleinen Tode“ und ihre Bewältigung, über die heutig Sterbe(un)kultur, über die Begleitung von Sterbenden als Angehöriger, als Ehrenamtliche/r oder im beruflichen Kontext. Folgende Themen sind geplant: • Reflexion eigener Verluste und Abschiedsituationen; Das Seminar lässt auch viel Raum für offene Fragen und Gespräch, die immer Vorrang vor dem Programm haben. Das Seminar wird das Leben bereichern! Kurs 125 P Die 43. Rede im Timaios lautet : Die Pflege der Seele Platon als Dichter und die Entwicklung der Welt aus der Seele ! Das griechische Theater mit seiner Bedeutung des strömenden Wassers für Mensch und Seele mag als wie ein Bild Uns durchs Wochenende begleiten und die Anregungen zu Forschung, Entwicklung und Reise veranschaulichen helfen mit künstlerischen Tun ( chorisches Sprechen / eurythmische Bewegung soweit gewollt ). Musikalisch kann die Leier erlebt werden als ein Instrument der Heilpädagogik. Literaturempfehlung: rororo ,Sämtliche Werke Platon Band 4, Timaios ( zugrunde die deutsche Übersetzung von Friedrich Schleiermacher ) Taschenbuch, Hinweise von Frank Teichmann „Die griechischen Mysterien“ S.191-S.223 Verlag Freies Geistesleben Kurs 126 P Rudolf Steiner wies auf den Zusammenhang der Naturwissenschaft mit zurückgebliebenen Wesenheiten aus der ägyptischen Vergangenheit hin. Demnach wird die ägyptische Kultur erst dann ihre Aufgabe voll erfüllen, wenn der Materialismus zur vollen Blüte gelangt und die ihm zugrundeliegende Geistigkeit durchschaut wird. Für das Denken spielt dabei die Erfahrung des Todes eine wesentliche Rolle. Kurs 127 Aus der Farbe malen und Ruhe finden. Die Fröhlichkeit des Herzens beim Spielen mit den Farben wecken. Wir malen in freundlicher Umgebung und entspannter Atmosphäre. Die bildende Künstlerin Rose Meissner gibt Ihnen fachlich verständlich Anleitung zur Acrylmalerei, sowie Tipps und Tricks für Spezialeffekte. Dr. med. Thomas Meissner wird zum abendlichen Ausklang Wechselbeziehungen von Literatur und bildender Kunst in Anekdoten aufleben lassen. Malerei - eine stumme Poesie, Wir freuen uns mit Sonne im Herzen auf eine spannend-entspannende Woche mit Ihnen. Bitte bringen Sie einen Pinsel in der Form Katzenzunge Nr. 24 und einen Lasurpinsel Nr. 50 mit (kann auch im Kurs erworben werden). Sonstige Mal-Materialien werden gestellt. Kurs 128 in dieser Woche breitet sich Ruhe aus, in der eine intensive vorweihnachtliche Stimmung entsteht. Thomas Heer gibt vielfältige Anregungen für das Malen, das den Hauptanteil dieses Kurses ausmacht, und begleitet jeden sorgsam, ob Anfänger oder Fortgeschrittener. Kurs 129 Anfänger und Fortgeschrittene sind gleichermaßen willkommen. Der Kurs gliedert sich auf je nach den individuellen Bedürfnissen. Mitzubringen sind: Papier (A3 Block), Bleistift (H2), Buntstifte, Zirkel, längeres Lineal, Winkeldreieck, so wie Eurythmie- bzw. Gymnastikschuhe. Literaturhinweis: Arnold Bernhard Projektive Geometrie - Aus der Raumanschauung zeichnend entwickelt (1984) Kurs 130 P Selbsterkenntnis, Willensschulung, Gefühlskultur und meditative Übung führen zu einem vertieften Verständnis von Leben und Mitwelt. Sie haben aber auch eine starke gesundheitsfördernde „Nebenwirkung“. Dieses Heilsame der inneren Schulung zu erschließen ist nicht nur Aufgabe therapeutischer Berufe, sondern eine Möglichkeit für jeden, der seinen Alltag menschenwürdig bewältigen will. Es bietet dieses Heilsame aber auch die Möglichkeit, die Grundlagen für ein spirituelles Krankheitsverständnis zu legen und Krankheiten „als physische Imaginationen vom geistigen Leben“ (Steiner) zu verstehen. Der Kurs umfasst Übersichtsvorträge, Studienarbeit im Plenum und in kleinen Gruppen, so wie Zeit für individuelle Besinnung und Meditation. Kurs 131 P Dieser Kurs bietet zugleich die Möglichkeit, die Arbeit der Zeitschrift „Wege mit Erde, Ich und All“ kennenzulernen (Redaktion Anton Kimpfler). Ansgar Liebhart arbeitet als Psychotherapeut und ist als Seelsorger auch in Kliniken tätig. Dabei sammelte sich eine große Erfahrungsmöglichkeit an in bezug auf Älterwerden, Sterbebegleitung und den Gang über die Schwelle am Lebensende. Kurs 132 P Krisen, sofern sie heute im persönlichen Erleben und im Sozialen auftreten, sind ein Hinweis auf das Ende der alten Evolution. Alles, was an Neuem sich auf der Erde vollzieht, muß sich durch den Menschen vollziehen. Ein aus der Idee hervorgehender Erneuerungsimpuls wird immer dann zur Kulturtatsache, wenn er über die bloße Vorstellung hinaus den Willen des Menschen ergreift. Im Erleben von Sinnhaftigkeit entsteht dadurch ein Lebendiges, welches in der fortlaufenden Erinnerung und Kultivierung am Gedächtnis der Menschheit bildet. Die Erinnerung an das Evolutionsprinzip ist die Auferstehung im Bewußtsein. Kurs 133 Im Winterdunkel können wir uns unsere eigene Farbenwelt erschaffen. Wir wollen die Geheimnisse von Märchen ergründen und diese mit dem Farbenwesen verbinden und sichtbar machen. Das heißt, nicht mit einer Vorstellung im Kopf, sondern aus dem erleben der Farbe heraus gestalten. Die Gestaltung kann rein in der Farbe bleiben oder auch bis zum Motiv führen. Abendliche Märchenbetrachtungen beschließen jeweils den Tag. Für Anfänger und Fortgeschrittene. Bitte mitbringen: Aquarell-Flachpinsel Nr. 10, 16, 20 und Mallappen. Kurs 134 Vertrauen - Erkennen - Bezeugen: Die Petrinische, die Paulinische und die Johanneische Botschaft - Und wo stehen wir? Kurs 135 Kurs zur Besinnung zwischen den Jahren / mit Singen In der Zeit zwischen den Jahren sind wir dem Sternenerleben besonders nahe. Sternenschmuck ziert die Fensterscheiben und nicht nur in Form von Schneeflocken kommen Sternenkräfte zur Erde. Wer sich ernsthaft mit Astrologie befasst, kann feststellen, dass mit ihrer Hilfe erstaunlich zutreffende Aussagen über Leben, Charakter und Schicksal eines Menschen gemacht werden können. Welchen Zusammenhang haben Geburtshoroskop und Karma? Sind wir durch die Sterne determiniert? Was ist eigentlich Freiheit? Welche Aspekte dessen, was wir „Ich“ nennen, sind im Horoskop vertreten, welche nicht? Sind Christentum, Karmagedanke und Astrologie miteinander vereinbar? Was haben die unterschiedlichen Weltzeitalter mit ihren Epochen mit der Verschiebung von Sternbildern und Sternzeichen zu tun? Solche und andere Fragen können uns beschäftigen. Das persönliche Horoskop kann gerne mitgebracht werden, wird jedoch sicher in diesem Rahmen nicht ausgedeutet werden können. Astrologische oder Anthroposophische Vorkenntnisse sind von Vorteil, werden aber nicht vorausgesetzt. Gerne bitte mitbringen: musikal. oder andere Beiträge und Ideen für eine gemeinsame Silvesterfeier und Freude am Singen.
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Rüspe Jahresprogramm 2011 Kurzübersicht Alle Angaben ohne Gewähr. Gültig ist der gedruckte Katalog. Alle Preisangaben vorläufig.
Jede Veranstaltung mit dem Kennzeichen "p" hinter der Kursnummer wird von dem Paritätischen Bildungswerk in Kooperation mit dem Freien Bildungswerk im Studienhaus Rüspe e.V. durchgeführt.
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